Arktische Kälte trifft Niederlande: Zyklon „Nils“ wirbelt das Wetter auf – Temperaturen fallen auf -27°C

Fühlen Sie sich, als hätte der Winter den Kampf aufgegeben? Träumen Sie bereits vom Frühling? Dann sollten Sie das hier unbedingt lesen. Direkt nach einem chaotischen Freitag dem 13. steht uns ein eisiger Schlag aus der Arktis bevor, der die Thermometer zum Absturz bringt. Warum Sie jetzt sofort Ihren Kleiderschrank überprüfen sollten, erfahren Sie hier.

Der Freitag: Niederlande im Wetter-Zwiespalt

Freitag, der 13. Februar, verspricht kein ruhiger Tag zu werden. Zyklon „Nils“ teilt das Land in zwei völlig gegensätzliche Wetterzonen. Stellen Sie sich vor: Auf der einen Seite brauchen Sie einen Regenschirm, auf der anderen Seite eine Schneeschaufel.

Westen und Norden: Schneegewitter statt Sonnenschein

In den westlichen und nördlichen Regionen zeigt der Winter seine Krallen. Starker Schneefall wird erwartet, der den ganzen Tag über anhält. Der Wind wird den Schnee peitschen, was zu einer erheblichen Einschränkung der Sicht auf den Straßen führen wird. Fahren Sie extrem vorsichtig!

Süden und die gefährliche Grenze

Währenddessen wird in der südlichen Hälfte des Landes Regen vorherrschen. Die größte Gefahr lauert jedoch an der Grenze dieser beiden unterschiedlichen Luftmassen. Hier erwartet Sie ein tückischer Mix aus Schneeregen, gefrierendem Regen und schlammigem Neuschnee. Die Straßenbedingungen werden äußerst schwierig.

Zusätzlich wird der Wind eine Rolle spielen. Böen aus Nordosten können lokal Geschwindigkeiten von bis zu 15 m/s erreichen. Ein wilder Cocktail, den „Nils“ uns da serviert!

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Das Wochenende: Arktische Kälte übernimmt das Kommando

Am Samstag, dem Valentinstag, zieht sich der Zyklon allmählich zurück. In der Nacht kann es noch zu gemischten Niederschlägen kommen, doch tagsüber dominiert leichter Schnee, vor allem in den östlichen Gebieten. Doch die wichtigste Veränderung: Der Wind dreht auf Nordwesten und bringt eine deutlich kältere Luftmasse mit sich.

Sonntag: Der eisige Vorbote

Ab Sonntag, dem 15. Februar, erreicht ein mächtiges Hochdruckgebiet über dem Baltikum und den Niederlanden. Die Wolken lösen sich auf, die Niederschläge lassen nach. Aber diese Himmelsklarheit öffnet Tür und Tor für eisige Kälte. Die Nachttemperaturen sinken rapide: vielerorts sind minus 18 bis 23 Grad Celsius zu erwarten. Im Südwesten ist es mit etwa minus 13 bis 17 Grad etwas milder.

Montag, 16. Februar: Ein Frost-Rekord zum Nationalfeiertag

Den Tag der Wiederherstellung der staatlichen Unabhängigkeit werden wir mit einem echten, altmodischen Winter begrüßen. Am Montag, dem 16. Februar, verspricht das Wetter trocken und ruhig zu sein, aber der Frost wird unerbittlich sein.

Was Sie jetzt tun sollten:

  • Schichtenkleidung: Packen Sie Ihre wärmsten Pullover, Jacken und Hosen. Mehrere dünne Schichten isolieren besser als eine dicke.
  • Accessoires sind entscheidend: Mütze, Schal und Handschuhe sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Ohren und Hände verlieren schnell Wärme.
  • Schutz für die Haut: Eine gute Feuchtigkeitscreme schützt Ihre Haut vor dem Austrocknen durch die eisige Luft.
  • Reifen prüfen: Bei extremen Minusgraden kann der Reifendruck sinken. Überprüfen Sie Ihre Autoreifen.
  • Haustiere nicht vergessen: Auch unsere vierbeinigen Freunde leiden unter der Kälte. Kurze Gassirunden und Schutz für Pfoten sind angesagt.

Die Meteorologen prognostizieren für die Nacht Temperaturen von minus 20 bis 25 Grad Celsius. An einigen Orten, bei klarem Himmel, könnten es sogar bis zu -27°C werden! Am Tag werden die Thermometer Werte von minus 7 bis 12 Grad anzeigen. Ähnliche eisige Bedingungen werden auch in der Nacht zum Dienstag erwartet.

Die gute Nachricht: Das Eis schmilzt langsam

Diese Kältewelle wird jedoch nicht ewig andauern. Nach aktuellen Daten wird die Kälte Mitte nächster Woche, etwa ab Mittwoch oder Donnerstag, etwas nachlassen. Ein Tauwetter ist zwar noch nicht in Sicht, aber die Nächte werden mit minus 6 bis 11 Grad wieder erträglicher.

Bereiten Sie sich also auf kalte Tage vor – der Winter kehrt mit voller Wucht zurück, aber er wird auch enden. Sind Sie bereit für diesen arktischen Kälteeinbruch?

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